SIMON – Diabetiker-Warnhund

Rihanna im exklusiven KRONEHIT-Interview


Was wolltest du immer schon über den Superstar wissen?
KRONEHIT-Musikredakteurin Sarah Wieser hat Rihanna getroffen und ihr deine Fragen gestellt!

Welche Musik hat dich beeinflusst als du dein neues Album „Loud“ aufgenommen hast?
"Als ich in Barbados aufgewachsen bin, hatten wir nur eine sehr limitierte Auswahl an Musik. Es gab nur entweder Raggae, R’n’B oder Hip Hop – kaum Pop, ich hatte kaum was von den ganzen Pop-Interpreten mitbekommen.
Doch als ich nach Amerika gezogen bin fühlte ich mich wie ein kleines Kind im Süßigkeitengeschäft: es gab plötzlich all diese verschiedenen Sounds! Ich fand das so aufregend, und genau das hat mich motiviert selbst mit diesen verschiedenen Sounds zu arbeiten. Meine Musik ist also immer eine Verschmelzung aller verschiedenen Richtungen, weil jetzt habe ich die Möglichkeit dazu. Außerdem bin ich von Barbados- ich muss mich an keine Regeln halten."

Was sind deine zukünftigen Ziele? Wo möchtest du mit 30 stehen?
"Also bis ich 30 bin ist es ja noch eine Weile hin…aber ich habe auf jeden Fall noch viel vor!
Ich würde total gerne auch mit meiner eigenen Mode- und Make-Up-Linie durchstarten und einfach mit den Sachen herumexperimentieren, die ich liebe. Ich mache ja jetzt auch Filme, was mir echt Spaß macht – mal sehen, was als nächstes dran kommt."

Wie war es für dich mit Eminem zu arbeiten?
"Es war eigentlich lustig! Obowohl wir erst richtig miteinander zu arbeiten begonnen haben, als der Song fertig war. Davor war ich auf Tour, und als dann das Album veröffentlicht wurde, mussten wir den Song natürlich auch gemeinsam performen…. Und Eminem ist echt cool! Total relaxed, ruhig, gechilled – eigentlich sehr bescheiden."

War es lustig mit Drake zusammenzuarbeiten?
"Ich liebe die gemeinsame Arbeit mit ihm – Wir wollten immer schon einmal zusammenarbeiten. Wir haben zwar schon früher Sachen gemeinsam geschrieben, aber dieses Mal war es eine größere zusammenarbeit. Er hat eine echt gute Version von „What’s My Name“ gemacht – die geht einem echt ins Ohr, ist melodisch, also genau das, was wir wollten."

Du bist eine Marke. Würdest du manchmal gerne einfach NUR Musik machen?
"Ja schon….aber ich liebe es, unterschiedliche Dinge auszuprobieren. Ich liebe Mode, ich liebe es mich in einer kreativen Art auf unterschiedlichen Weisen auszudrücken. Ich möchte niemals auf eine Sache limitiert werden, das würde mich verrückt machen – ich würde mich wahrscheinlich total langweilen."

Du hast jetzt rote Haare. Hat das für dich eine besondere Bedeutung?
"Es ist einfach laut, ausdrucksstark, abendteuerlich, mutig, frech…es ist alles, was mein Album repräsentiert.  Das ist aber gar nicht absichtlich passiert! Ich hab zuerst meine Haare rot gefärbt, dann mit dem Album begonnen….es ist einfach so passiert, das war die Stimmung in der ich mich gerade befunden habe. Ich fühlte mich so spontan! Außerdem wollte ich unbedingt irgendetwas extremes machen. Rot, Grün oder Lila kamen natürlich nicht in Frage, und rot war gerade so die Grenze zwischen normal und ausgeflippt."

Hast du Schauspielunterricht genommen?
"Ja. Während ich tourte und das Album aufgenommen habe, habe ich nebenher auch noch Schauspielunterricht genommen – Jeden Tag vor einer Show. Aber es hat sich ausgezahlt. Meine Lehrerin war am Set auch immer mit dabei, um sicher zu gehen, dass nichts zu fremd für mich war, sie war für mich da und hat mir echt geholfen."

Kannst du dir vorstellen zu heiraten?
"Nicht jetzt….vielleicht irgendwann in der Zukunft, aber es gehört nicht zu meinen derzeitigen Plänen."

Wie würde ein perfekter Tag für dich aussehen?

"Ich würde mit meinen Freunden für eine lange Nacht und einen langen Tag nach Jamaica fliegen, das ganze fantastische Essen genießen und alle großartigen Dinge tun, die man dort erleben kann."

Hat deine persönliche Stärke etwas mit deiner Kindheit zu tun?
"Definitiv! Ich hatte das Glück in einem Haushalt und mit einer Mum aufzuwachsen, die mir beigebracht hat Verantwortung zu tragen und furchtlos zu sein. Sie hat mir so viel über das Leben beigebracht. Sie hat mir viele Freiheiten gelassen: sie hat mich nicht zu Hause festgehalten, mich nicht versteckt und vor dem Leben und den Lebenserfahrungen behütet. Sie hat mich meine eigenen Erfahrungen machen lassen - natürlich hat sie mich gewarnt, aber ich musste es dann schlussendlich doch für mich selbst lernen."

Was kannst du uns denn über deine Kindheit sagen? Hat sie dich sehr beeinflusst?
"Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann habe ich sehr viele positive Erinnerungen. Die schlechten Erinnerungen sind nur ein ganz kleiner Teil meiner Kindheit. Ich denke eigentlich fast nur an die schönen Dinge zurück: am Strand sein, Schwimmen lernen, Fische fangen – die meisten dieser Dinge habe ich mit meinem Vater gemacht. Ich habe großartige Erinnerungen meiner Kindheit, bei denen ich mich gut fühle, wenn ich daran zurückdenke."

Du bist sehr sexy. Siehst du dich selbst als ein Sexsymbol?
"Jedes mal wenn ich das höre fühle ich mich natürlich geschmeichelt, aber gleichzeitig ist es mir auch etwas unangenehm. Es steht auf jeden Fall nicht auf meiner Prioritätenliste, ein Sexsybol zu sein, das muss ich nicht unebdingt. Und ich achte auch nicht darauf, dass alles was ich tue, sexy ist. Ich mache, was ich machen möchte. Ich würde sagen, ich bin eine unabhängige, normale Frau – mein Fokus liegt nicht darauf, ein Sexsymbol zu sein!"

Katy und Du, ihr seid ja richtig gute Freundinnen. Gibt es zwischen euch eigentlich Rivalität?
"Nein. Wenn wir uns sehen, dann reden wir nie über Musik. Und wenn doch, dann geht’s darum , dass wir gemeinsam etwas machen wollen. Ich sehe mich selbst als meine größte Konkurrentin, ich versuche mich immer selbst herauszufordern, besser als das letzte Mal zu sein. Es ist mir egal, wer die Nummer 1 ist, solange ich es schaffe, immer näher an dieses Ziel heranzukommen."

Plant Katy und Du eigentlich ein gemeinsames Projekt?
"Es ist eigentlich schon im Gespräch, hoffentlich geht es sich bald einmal aus."



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