Atom-Skandal: Heimische Bank finanziert AKW Mochovce
In Wien findet derzeit eine Anti-Atom-Protestaktion von Greenpeace und Global 2000 statt. Dutzende Aktivisten aus Österreich und der Slowakei besetzen den Eingang der Bank Austria-Zentrale im 1. Bezirk. Grund: Vor kurzem ist aufgeflogen, dass die Bank Austria plant, den Ausbau des Risiko-AKW Mochovce – es liegt nur 150 Kilometer von Wien entfernt – zu finanzieren. Die Aktivisten blockieren den Eingang der Bank mit einem 4 Meter hohen Atommüllfass, so Jurrien Westerhof von Greenpeace:
‚Die Menschen müssen, wenn sie in die Bank hinein wollen, durch dieses Fass durchgehen. Wir bekommen sehr viele positive Reaktionen von den Menschen. Die Österreicher akzeptieren einfach nicht, dass mit österreichischem Geld von einer österreichischen Bank der Ausbau von Atomkraft finanziert wird. Unsere Forderung ist ganz einfach: Die Bank Austria muss da aussteigen, Punkt!‘