‘Moschee baba’: Freispruch für FPÖ-Kurzmann
Freispruch für den steirischen FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann! Er ist ja heute wegen des umstrittenen Moschee-Baba-Online-Spiels vor Gericht gestanden. Der Vorwurf: Verhetzung. Bei dem Spiel im Vorfeld zur Landtagswahl 2010 sollten die User ja Moscheen, Minarette und Muezzine ‘wegklicken’ – laut FPÖ völlig harmlos. Kritiker sehen das anders: „Moschee baba“ sei ein waschechter Ego-Shooter gewesen, bei dem quasi alles, was mit dem Islam in Verbindung steht, wegzuballern war! Obwohl das Spiel auf Grund des Wirbels schnell aus dem Internet verschwunden ist, hält die Aufregung bis heute an!
Mitangeklagt war auch ein Schweizer Werbefachmann, der das Online-Spiel entwickelt hat. Er wurde ebenfalls freigesprochen. Die Schwelle der Verhetzung sei nicht erreicht, so der Richter bei der Urteilsverkündung.