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Costa Concordia Unfall

20.01.2012

19:31 Uhr

Große Schiffe sollen aus Venedig verbannt werden. Damit soll ein Schiffsdrama wie vor der Insel Giglio verhindert werden. Am Wrack der Costa Concordia haben unterdessen heute Spezialtaucher die Suche nach Vermissten fortgesetzt. Aufgrund des stürmischen Seegangs musste der Einsatz aber neuerlich abgebrochen werden.

11:21 Uhr

Das Wrack soll nun mit Stahlseilen angebunden werden. Immer wieder bewegt sich das Wrack. Es wird befürchtet, es könnte abrutschen und zerbrechen. In diesem Fall droht eine Umweltkatastrophe, weil sich in dem Wrack noch immer tausende Liter Treibstoff befinden. Zudem werden immer noch 20 Passagiere vermisst.

 

19.01.2012:

09:20 Uhr

Die Suche nach Vermissten auf dem verunglückten Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ geht heute weiter! In der Region soll heute schlechtes Wetter aufziehen, das könnte die ganze Aktion deutlich erschweren. Zudem ist das Wrack weiter abgesunken und droht noch weiter in die Tiefe zu rutschen. 21 Menschen werden noch vermisst. 11 Tote sind bisher geborgen.

18.1.2012:

16:25 Uhr

Die Suche nach Vermissten ist heute nicht fortgesetzt worden. Grund: Das Schiffswrack rutscht ab. Für die Helfer ist der Aufenthalt an Bord zu gefährlich.

 

11:52 Uhr

Die Rechtfertigungsversuche des Kapitäns werden immer merkwürdiger. In einem neuen Verhör hat er gesagt, er habe das Schiff frühzeitig verlassen, weil er 'zufällig' in ein Rettungsboot gefallen sei. Er sei abgerutscht, als er Passagieren beim Einsteigen geholfen habe. Am Kapitän gibt es ja seit dem Unglück heftige Kritik, weil er die Rettungsaktion nicht, wie es Vorschrift wäre, vom Schiff aus geleitet hat.

10 Uhr

Die Suche nach Vermissten auf der Costa Concordia ist unterbrochen worden. Grund: das havarierte Kreuzfahrtschiff hat sich bewegt. Bevor weitergesucht wird, muß die Stabilität des Schiffes geprüft werden, um das Leben der Taucher nicht zu gefährden. 11 Leichen sind schon geborgen worden, 28 Menschen werden noch vermisst.

06:30 Uhr

Die Schlinge um den Kapitän der Costa Concordia zieht sich immer weiter zu: Ermittler hegen den Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss gestanden haben könnte.

5:00 Uhr

Der Kapitän des havarierten Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia", steht seit gestern Abend unter Hausarrest. Dem Kapitän werden fahrlässige Tötung, Schiffbruch und das Verlassen des sinkenden Schiffes vor der Rettung aller Passagiere zur Last gelegt. Derzeit werden noch 28 Menschen vermisst.

17. 1. 2012:

16:30 Uhr

Der Kapitän Francesco Schettino steht unter Beschuss. Ein Tonband aus der Unglücksnacht ist aufgetaucht. Auf dem Band ist zu hören, wie der zuständige Hafenoffizier den Kapitän auffordert, wieder zurück an Bord zu gehen und sich um die Evakuierung zu kümmern. Der Kapitän soll sich schon kurz nach Mitternacht auf einen Felsen gerettet haben. Laut Hafenkommandantur ist er auch nach dem Telefon nicht auf das Schiff zurückgegangen.

 

16 Uhr

Die Taucher haben laut italienischer Medien fünf weitere Leichen im hinteren Teil des Hecks der "Costa Concordia" entdeckt. Noch ist nicht klar, ob es sich um Passagiere oder Besatzungsmitglieder handelt. Die Zahl der bestätigten Toten liegt damit bei elf.

 

13 Uhr

Über Nacht haben die Rettungskräfte auf der Seite der "Costa Concordia", die über Wasser liegt nach Opfern gesucht, jetzt sind auch wieder Taucher unterwegs. Sie benutzen auch kleine Mengen Sprengstoff, um sich rascher einen Weg durch den Schiffsrumpf bahnen zu können – etwa um wasserdichte Türen zu öffnen. Die Suche ist für die Taucher lebensgefährlich. Die Chance, die Vermissten lebend zu finden, wird laut Experten aber immer kleiner.

 

09:11 Uhr

Nach der Schiffskatastrophe haben die Behörden die Zahl der Todesopfer und Vermissten nach oben korrigiert. Bisher wurden 7 Tote geborgen und nach Angabe der Küstenwache fehlt von 28 Menschen derzeit jede Spur. 

 

 

05:52 Uhr

Der Kapitän der Unglücksschiffes „Costa Concordia“ gerät immer mehr unter Druck – jetzt ist ein Telefonmitschnitt zwischen ihm und einem Offizier, der im Hafen Dienst hatte, aufgetaucht. Daraus geht er hervor, dass der Kapitän das Schiff bereits verlassen hatte, als noch hunderte Menschen an Bord waren. 29 Menschen werden laut jüngsten Zahlen noch vermisst. Die Suche wird nach Sonnenaufgang fortgesetzt.

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18:41 Uhr

Für heute ist die Rettungsaktion  vor der Insel Giglio eingestellt worden. Über die Zahl der noch Vermissten gibt es widersprüchliche Angaben.

 

18:07 Uhr

Die italienische Zeitung 'La Stampa' berichtet: Eine siebente Leiche ist gefunden worden.

 

15:57 Uhr

Die wegen Schlechtwetters unterbrochene Suchaktion nach den 14 Vermissten ist soeben wieder aufgenommen worden.

14:20 Uhr

Löst das Costa Concordia Unglück auch eine Umweltkatastrophe aus? Das Schiff droht abzusinken und auseinanderzubrechen, dabei könnten tausende Liter Schweröl ins Meer fließen! Experten aus den Niederlanden sollen jetzt versuchen, das Öl abzupumpen! Das könnte aber schwierig werden, so Johannes Wahlmüller von „Global 2000“ gegenüber KRONEHIT:

„Das Schiff ist schwer beschädigt und somit ist es schwierig, zu den Tanks zu kommen! Da dieses Öl besonders zähflüssig ist, werden auch die Abpumparbeiten länger dauern als gewohnt! Ein Wettlauf gegen die Zeit!“

 

13:16 Uhr

Nur noch wenig Hoffnung besteht für die 14 Vermissten. Soeben ist die Rettungsaktion unterbrochen worden, weil ein Sturm aufzieht. Zudem hat sich das Wrack um neun Zentimenter bewegt. Es droht nun völlig im Meer zu versinken.

13:07 Uhr

Möglicherweise ist die Costa Concordia gesunken, weil der Kapitän dem Oberkellner einen Gefallen tun wollte. Der Mann stammt von der Insel Giglio, an der das Schiff viel zu nah vorbeigefahren war. Der Kapitän habe den Kellner auf die Kommandobrücke rufen lassen, um ihm zu zeigen, wie nah sie an der Insel wären, berichten italienische Medien. Nach dem Unglück werden immer noch 14 Menschen vermisst. Taucher sind im Einsatz.

10:13 Uhr

Weiterhin verzweifelte Suche nach Überlebenden auf der „Costa Concordia“. Aus dem verunglückten Schiff ist inzwischen ein sechstes Todesopfer geborgen worden, nach wie vor gibt es viele Vermisste! Unterdessen laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren: Große Zweifel gibt es an den Aussagen des festgenommenen Kapitäns! Dieser behauptet auch weiterhin, dass der Felsen, mit dem das Schiff kollidiert ist, auf seiner Seekarte nicht eingezeichnet war! Das sei zwar nicht völlig ausgeschlossen, allerdings äußerst unglaubwürdig, so Bernhard Kotnig vom Nautic Club Österreich:

„Seekarten werden laufend aktualisiert und jede noch so kleine Änderung wird unmittelbar händisch oder auch automatisch eingetragen! Jedes Kreuzfahrtschiff und jedes noch so kleine Segelboot ist verpflichtet, mit den aktuellsten Karten ausgestattet zu sein! Und gerade ein Gebiet wie das Mittelmeer ist schon seit Ewigkeiten lückenlos erforscht, da gibt es im Normalfall keine bösen Überraschungen!“

Panik bei der Evakuierung:

(Video wurde von YouTube entfernt)

 

(Video wurde von YouTube entfernt)

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