Mutmaßlicher Juden-Sager: Imageschaden für Strache und FPÖ?
Kein Ende des Wirbel um den angeblichen Juden-Sager von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache! Nach wie vor fordern Regierung und andere Oppositionsparteien eine Entschuldigung für die mutmaßliche verbale Entgleisung. Strache soll ja im Rahmen des Korporationsballs die Anfeindungen gegen die Ballbesucher mit der Judenverfolgung durch das Nazi-Regime verglichen haben. Strache streitet das allerdings vehement ab. Wer durch die Affäre einen Imageschaden für die FPÖ voraussagt, der irrt allerdings, so Politologe Flooh Perlot:
„Das ist nichts wirklich neues, die Überraschung hält sich in Grenzen! Die FPÖ sorgt ja immer wieder für verbale Entgleisungen, trotzdem mischen sie laut Meinungsumfragen vorne mit! Für die Nationalratswahl im nächsten Jahr hat es sicher keine Auswirkungen, das liegt in zu weiter Ferne! Aber Strache sollte in Zukunft aufpassen, denn Wechsel- bzw. Protestwähler wird er so nicht gewinnen!“
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