UK: Wer Pornos schauen will, muss sich outen
In Großbritannien gibt es heute Riesenwirbel um Pornos!
Wer künftig dort einen Internet-Anschluss bestellt, muss angeben, ob er Pornoseiten besuchen möchte oder nicht. Ist dies nicht der Fall, sind standardmäßig alle Porno-Angebote gesperrt. Um die Kinder davor zu schützen. Datenschutz-Experte Hans Zeger hält von der Pornozensur aber rein gar nichts:
„Wenn jetzt Benutzer gezwungen werden sich zu deklarieren ob sie jetzt Pornos schauen oder nicht ist das ein sehr bedenklicher intensiver Eingriff in die Privatsphäre. Im Grunde gibt’s ja nur zwei Gruppen von Benutzern: Die einen die zugeben dass sie sich Pornos anschauen und die anderen dies leugnen. Also das Ganze klingt schon ein bisschen nach einer Sexualzensur, das wäre ungefähr dasselbe wenn ich die Leute frage, ob sie masturbieren. Das geht wirklich zu weit.“
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