Anonymous schlägt wieder zu: Kritik an Behörden
Kein Ende der Attacken durch die Hackergruppe Anonymous.In der Nacht hat die Gruppe via Twitter auf weitere Datenlecks hingewiesen. Anonymous hat Links veröffentlicht, die zu ungeschützten Text-Files führen, etwa aus Ministerien und der Stadt Wien. Aber es soll auch E-Mails von Polizisten betreffen, in denen auf einen kostenlosen Erotik-Service hingewiesen wird. Die Behörden haben immer noch nicht verstanden, dass sie mit Daten vorsichtig umgehen müssen, kritisiert Georg Markus Kainz vom Datenschutzverein quintessenz:
“In Österreich gibt es eine Wut, alles in Listen abspeichern zu müssen. Und auch wenn es vergleichsweise “harmlose” Daten sind – wenn diese Listen in falsche Hände geraten und missbraucht werden – etwa indem sie verkauft werden – , sind sie gefährlich.”