Leichenteile in Donau versenkt: Prozess
In Wien muss sich heute ein 42-Jähriger wegen Mordes verantworten. Er soll im Sommer 2010 einen 35 Jahre alten Polen erschossen, zerstückelt und in die Donau geworfen haben.
Sogar eingefleischte Kriminalisten sprechen von einer extrem blutrünstigen Tat. Laut Anklageschrift kommt es im Juni letzten Jahres zum Streit zwischen den beiden Männern. Der 42-Jährige greift zu einer Pistole, dann fallen mehrer Schüsse. Zwei treffen den Polen in den Kopf, er stirbt. Der Angeklagte beginnt den Toten mit einer Säge zu zerstückeln und die Leichenteile in Plastiksäcke zu packen. Grausiges Detail: Der 42-Jährige muss seine Bluttat unterbrechen, weil das Sägeblatt bricht. Er fährt ins Bauhaus, um ein neues zu besorgen. Dann macht er weiter und versenkt die Leichenteile schließlich in der Donau.