Prozess: Mord im Hanusch-Spital
Am Wiener Straflandesgericht muss sich heute ein 51-Jähriger wegen Mordes an einer Krankenschwester im Hanusch-Spital verantworten. Der Prozess ist schon einmal verschoben worden, weil der Angeklagte an Lungenkrebs leidet.
Eigentlich wollte der Angeklagte nur ein Auto stehlen. Weil sich die 49-jährige Krankenschwester weigert, ihren Autoschlüssel herzugeben, muss sie sterben. In der Tiefgarage des Hanusch-Spitals soll ihr der 51-Jährige in den Kopf und den Bauch geschossen haben. Neben Mord wird dem schwer krebskranken Mann auch Brandstiftung zur Last gelegt: Er soll die Wohnung seines Sohnes und das Haus seiner Ex-Frau in Brand gesteckt haben. Der mutmaßliche Täter ist geständig, laut eigener Aussage haben ihn Wut und Alkohol zu der Tat getrieben. Geht es nach dem Staatsanwalt soll der 51-Jährige in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher eingeliefert werden.