Facebook: “Like”-Button sorgt für Kritik
Ein Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht genug. So reagieren Datenschützer auf die Ankündigung Facebooks, den Usern künftig mehr Kontrolle über die Privatsphäre zu geben. So sollen die Benutzer beispielsweise auch nachträglich ändern können, welche User eine Statusmeldung sehen können. Für Ärger bei Datenschützern sorgt aber etwa immer noch der Like-Button – vor allem dann, wenn er auf fremden Homepages ist. Das Problem dabei ist, dass den Usern oft nicht klar ist, dass und wohin ihre Daten weitergegeben werden.
Hier jedenfalls die wichtigsten Änderungen in Punkto Privatsphäre:
- Der Begriff “Alle” wird durch “Öffentlich” ersetzt – er betrifft alle Internetuser
- Es wird leichter, festzulegen, wer ein Foto oder eine Statusmeldung sehen darf (Öffentlich, nur Freunde oder ausgewählte Personen)
- Auch nachträglich kann man noch ändern, wer einen Eintrag sehen darf
- Markierungen müssen in Zukunft vom User bestätigt werden
- Allerdings: Künftig kann man von jedem Facebook-User markiert werden, nicht nur von Freunden
- Will man eine Markierung von sich selbst löschen, gibt es mehrere Möglichkeiten – etwa, dass man zwar den Tag löscht, den Namen aber stehen lässt.