Wirbel um weinendes Baby auf Festspielbühne
Für Riesen-Wirbel sorgt ein weinendes Baby bei den ImPuls Tanz Festspielen in Wien.
Eine belgische Schauspielgruppe hat um 23 Uhr ein sechs Monate altes Baby auf die Bühne geholt. Trotz Scheinwerfer und Musik war das Baby zu später Stunde Teil einer Aufführung, in der auch die Mutter des Kindes mitgewirkt hat. Lautstark soll das Kind dabei geweint und protestiert haben. Der FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Irschik versteht diese Form von Kunst nicht und fordert sogar eine Untersuchung der Staatsanwaltschaft auf Kindesmissbrauch:
‚Solche Dinge darf man nicht unter dem Deckmantel der Freiheit der Kunst verstecken oder entschuldigen. Es wäre technisch genauso möglich gewesen eine Puppe auf die Bühne zu legen und ein Geschrei einzuspielen. Es ist aber nicht korrekt ein Kleinkind um diese Uhrzeit auf die Bühne zu legen, wo Erwachsene herumhüpfen. Das hat mit Kunst nicht das Geringste zu tun.’