Hunger-Katastrophe: Afrika hofft auf Weihnachts-Wunder
Hoffen auf ein Weihnachtswunder heißt es am Horn von Afrika! Nach der schrecklichen Hungerkatastrophe bietet sich den zahlreichen Helfern zwar ein schönes Bild. Die Felder sind wieder grün, die Regenzeit hat genügend Wasser gebracht. Aber die Krise ist noch lange nicht überwunden. Denn die nächste Ernte wird es erst in einem halben Jahr geben, und auch die Nutztiere können kaum weiterhelfen, so Gabriel Müller von der Hilfsorganisation Licht für die Welt:
„Ich war im südlichen Äthiopien, eine Region die ganz besonders von der Dürrekatastrophe betroffen war. 80 Prozent der Viehbestände sind dort wegen der Dürre umgekommen. Die restlichen 20 Prozent sind unterernährt und haben deshalb auch keine Kälber bekommen. Deshalb geben sie auch keine Milch. Es ist eine Kette von Problemen, die einfach dazu führt, dass sich die Situation nicht gebessert hat.“
Bild: Die 27-jährige Witwe Umar Kalla bekommt von "Licht für die Welt" Nahrungsmittel für ihr einjähriges Kind.
Mit einer Spende von 35 Euro versorgt "Licht für die Welt" ein Kind einen Monat mit Nahrung.
Licht für die Welt