Chefinspektor verprügelt - Prozess wird fortgesetzt
Am Wiener Straflandesgericht wird heute der Prozess gegen einen 33-jährigen Slowaken fortgesetzt. Er soll zusammen mit mehreren Mittätern einen Chefinspektor der Wiener Polizei brutal verprügelt, geknebelt und gefesselt haben.
Der Anwalt des Chefinspektors spricht von Folter! Eine Russin soll dem 53-jährigen Polizisten ihre kriminellen Freunde auf den Hals gehetzt haben. Der Beamte dürfte der russischen Geschäftsfrau insgesamt 24.000 Euro geborgt haben. Dafür dürfte er aber Wucherzinsen verlangt haben. Als die Frau nicht zurückzahlt, droht der korrupte und schon vorbestrafte Polizist ihr mit einer Abreibung. Die Frau will sich das nicht gefallen lassen und schickt ihrerseits einen 33-jährigen Slowaken, der den kriminellen Polizisten verprügeln soll. Die Russin lockt den Beamten in ihr Schlafzimmer. Als er auf der Bettkante Platz nimmt, betreten die teilweise mit Sturmhauben maskierten Männer den Raum und schlagen brutal auf ihn ein. In Todesangst springt der Polizist durch die geschlossene, zweifach verglaste Terrassentür. Ein Streifenwagen kommt ihm zu Hilfe, bis auf den 33-jährigen Slowaken fehlt von den Mittätern jede Spur. Ein Urteil wird heute noch nicht erwartet.