FAQs zur E-Mobilität

Check dir hier alle Infos

Du hast einige Vorurteile, Bedenken und Fragen zu E-Mobilität?

Wir beantworten dir hier die am häufigsten gestellten Fragen und geben dir einen Überblick!

#1

“Der Strom für Elektrofahrzeuge kommt ja aus Kraftwerken und da entsteht ja genauso CO2. Da kann ich ja gleich einen Verbrenner fahren.”

Wenn wir unsere Elektrofahrzeuge mit 100% Grünstrom laden, fahren wir so gut wie CO2-frei.

Damit produziert ein Elektroauto nach 100 km genau so viel CO2- Emissionen wie ein sparsamer Verbrenner nach 3,5 km.

Im österreichischen Strommix verfügen wir, dank Wasserkraft sowie immer mehr Windrädern und Photovoltaikanlagen, aktuell über 75% Grünstrom (2019). Wenn du mit dem sparsamsten Verbrenner von Wien nach St. Pölten fährst, entsteht mehr CO2 als mit dem Elektroauto von Wien nach Innsbruck.

Übrigens: wir Österreicher sind Vorreiter in Sachen grüner Zukunft. Das BMW Group Werk Steyr – in dem die Hälfte aller Motoren der BMW Group weltweit gebaut werden - bezieht Strom zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen.

[Annahme: BEV mit 20 kWh pro 100 km Verbrauch – geladen mit 100% Grünstrom - entsprechen ca. 0,32kg CO2/100 km; Diesel mit 3l Verbrauch pro 100 km entsprechen 9,3kg CO2/100 km].
[Basis: Verbrenner mit 3l/100km Diesel = 9,29 kg CO2; BEV mit 20kWh/100km – 75% Grünstrom = 0,24g CO2 plus 25% Strommix = 1,29 kg CO2; ergibt den Faktor 6,07x weiter mit dem BEV bei gleichem CO2-Ausstoß].

#2

“Elektroautos machen ja keinen Spaß. Die gehen nicht gut - da kann ich gleich einen Gabelstapler nehmen - wo bleibt da die Freude am Fahren?”

Gute Märchen beginnen immer mit „Es war einmal…“. Moderne Elektroautos ziehen an den meisten Fahrzeugen mit Verbrennern locker vorbei.

Der BMW i3s – ein Elektro-Kleinwagen - beschleunigt unter 7 Sekunden von 0 auf 100. Dazu brauchte man vor 10 Jahren einen Golf GTI mit über 200 PS (Quelle: Golf GTI VI von 2009-2012: 0-100 km/h in 6,9 Sekunden; 211 PS, 280 Nm).

Das wirklich Faszinierende am Elektroauto ist die Spontanität, wenn der dicke Zeh nach unten drückt. Der Elektromotor reagiert sofort - und im Unterschied zum Verbrenner hat er bereits ab der ersten Drehzahl ordentlich Schub. Das kennen viele vom Akku-Schrauber.

Mein Tipp: ausprobieren! Wir bei der BMW Group nennen das „Freude am Fahren“.

#3

“Wenn alle Österreicher Elektroautos fahren, dann „hamma“ keinen Strom mehr um Radio zu hören. Spätestens dann, wenn alle gleichzeitig laden.”

Klar, das ist genauso wie wenn alle Österreicher Sonntagmittag um 12:00 Uhr das Backrohr auf 250 Grad aufheizen und nebenbei ihr Smartphone laden. 😉

Das Zauberwort heißt „intelligentes Lademanagement“. Damit wird die verfügbare Strommenge flexibel auf die jeweiligen Elektrofahrzeuge verteilt.

Durch den Ausbau regenerativer Energien wie z.B. Windkraft und Photovoltaik, werden wir in Zukunft noch viel mehr Stromschwankungen haben. Das bedeutet, dass elektrifizierte Fahrzeuge bei Überkapazitäten im Stromnetz sehr schnell und sofort geladen werden. Fahrzeuge, die über Nacht an einer intelligenten Ladestation angeschlossen sind, können somit langsamer geladen werden.

Prognosen gehen davon aus, dass der Strombedarf in Europa aufgrund der zunehmenden E-Mobilität in den nächsten 30 Jahren um maximal 10% steigen wird.

[Quelle: Auto Motor und Sport: Sonderausgabe „Green Issue 2020“ vom 12. November 2020; Seite 16]

#4

“Elektroauto gut und schön - aber alle 100 km eine Stunde aufladen - da komm ich ja nie ans Ziel”

Wer sagt das? Wir Österreicher fahren im Schnitt nur ca. 36 km pro Tag mit dem Auto. Wenn du jeden Tag 100 oder 150 km fährst, dann sind dein Hauptproblem die dreckigen Scheiben, weil du nämlich nie wieder zu einer Tankstelle fährst. Du lädst dein Auto einfach in der Nacht zu Hause, am Arbeitsplatz oder bei einer öffentlichen Ladestation.

Selbst für Urlaubsfahrten von Wien nach Caorle genügt dem elektrischen BMW iX3 ein Ladestopp von 30 Minuten für weitere 300 Kilometer. Am Zielort lädst du dein Auto im Hotel über Nacht auf. Du schläfst und dein Auto tankt. Buchungsportale wie booking.com bieten bereits Hotels mit Lademöglichkeiten in ihrer Suchfunktion. Und unsere Elektroautos finden auf Wunsch übers Navi oder My BMW App auch zu einer Ladesäule.

Und für alle Vielfahrer oder jene, die nicht Laden können, bietet BMW verschiedene Antriebe pro Fahrzeug – damit jeder seinen „besten“ Antrieb findet – je nach Einsatzbereich.

[Quelle: https://www.vcoe.at/news/details/vcoe-oesterreichs-autofahrer-fahren-im-schnitt-34-kilometer-pro-tag#:~:text=Im%20Schnitt%20ist%20ein%20privater,rund%2031%20Kilom]

#5

“Ich würde mir ja ein Elektroauto kaufen - aber der Preis schreckt mich ab.”

Bei mir war’s genau umgekehrt. Als ich festgestellt habe, wie hoch die Förderungen und wie günstig die Unterhaltskosten sind, habe ich gleich zugeschlagen.

Aber rechne es dir mal über, sagen wir 5 Jahre, durch: beim rein elektrischen MINI Cooper SE zahlst du keine Versicherungssteuer, bei einem vergleichbaren Verbrenner wären es über 5 Jahre 4.000 Euro. Der Sprit würde dich bei 12.000 km pro Jahr nochmals 5.000 Euro kosten.

Im Vergleich: die Stromkosten pro 100 km sind im Schnitt zwischen 30 und 50% geringer. Selbst die Wartung ist um ein Drittel billiger, da es viele Arbeiten im Elektroauto wie z.B.: Ölwechsel, Kraftstofffilter, wegfallen.
Außerdem verfügen Elektroautos bereits über eine deutlich bessere Serienausstattung.

Wenn du das alles einberechnest, dann kostet das Elektroauto über die Nutzungsdauer weniger als ein vergleichbarer Verbrenner. Und ein heißer Tipp für alle Firmenauto-Nutzer: mit Elektroautos zahlt man nur einen geringen Sachbezug!

[MINI Cooper S mit 131 kW – motorbezogene Versicherungssteuer ca. 812 Euro pro Jahr; Benzinverbrauch auf 12.000 km ca. 7L/100 km bei 1,2 Euro pro Liter = 1.008 Euro]

#6

“Ich habe zu Hause nur eine normale Steckdose - kann ich da ein Elektroauto überhaupt anstecken - lohnt sich das oder fliegt da gleich die Sicherung”

Gute Frage. Mein Tipp: checke mal deine Sicherung, bevor du ansteckst. Für alle die täglich max. 100 km elektrisch fahren und nachts ca. 7h laden, genügen die Ladezeiten an einer Haushaltsdose mit nur 10 Ampere locker.

Klar, besser ist natürlich eine Wallbox mit dreiphasigen Laden und einer Ladeleistung von 11 Kilowatt. Damit schaffst du in 100 km Reichweite in 1,5 Stunden.

Und keine Angst - die Stromrechnung explodiert dadurch nicht. Elektroauto-fahren ist von den Stromkosten her wie Verbrenner fahren - nur, dass der Liter Benzin dann nur noch 40 Cent kostet. Stell dir das vor, Tanken um 40 Cent. Das war das letzte Mal 1975.

Und noch ein Tipp: an einigen Ladesäulen kannst du sogar gratis Laden. Zum Beispiel bei Supermärkten, Einkaufszentren oder Restaurants.
[Quelle für Ladezeiten: https://efahrer.chip.de/ladezeitenrechner am Beispiel vom BMW i3]
[Quelle für Treibstoffkosten: https://www.science-at-home.de/wiki/index.php/Entwicklung_der_Benzinpreise_seit_1948]

#7

“An jeder Ecke gibt´s eine Tankstelle - aber wo kann ich denn Elektroautos aufladen”

Zum Glück gibt’s in diesem Land viel mehr Steckdosen, wie Zapfsäulen. 😉

Eigenheim-Besitzer haben’s einfach. Sie können jederzeit zu Hause laden und machen das – je nach Fahrleistung – oft nur einmal pro Woche.

Andere wiederum laden Ihr Elektroauto am Arbeitsplatz oder an öffentlichen Ladestationen. Wenn du zum Beispiel einen BMW oder MINI mit Elektroantrieb kaufst, dann bekommst du eine Ladekarte dazu, mit der du in Österreich an über 6.500 Ladepunkten laden kannst. Damit bist du selbst für Urlaubs- und Geschäftsreisen bestens gerüstet.

Außerdem sind öffentliche Ladestationen ganz einfach zu finden: entweder im Fahrzeug-Navi oder als App auf Deinem Smartphone. Und das Beste: mit BMW Plug-in Hybrid Fahrzeugen sammelst Du mit jedem elektrisch gefahrenen Kilometer automatisch Punkte, die Du gegen Strom einlösen kannst. Probier’s aus und melde Dich bei BMW Charging an!

#8

“Früher gabs Benzin und Diesel, jetzt gibt´s Hybrid, Plug in Hybrid und Elektroautos - was ist da das richtige für mich?”

Ja, früher gab’s auch nur 2 Fernsehprogramme. Bei BMW nennen wir es „Zukunft ist Auswahl“.

Die wichtigste Frage ist: „wie nutzt du dein Fahrzeug täglich?“ Ein moderner Diesel oder Benziner – wie wir sie in unserem Motorenwerk in Steyr entwickeln und bauen, ist die beste Lösung für alle, die keine Lademöglichkeit haben.

Sobald eine Lademöglichkeit vorhanden ist, macht ein Auto mit Stecker absolut Sinn: z.B. ein Plug-In Hybrid.

Es ist das Beste aus der alten und neuen Welt – wenn regelmäßig geladen wird. Rein elektrisch und emissionsfrei auf Kurzstrecken, beste Dynamik und schier endlose Reichweite.

Wenn du oft die gleichen Strecken pendelst, dann ist ein Elektroauto im Vorteil. Der BMW iX3 setzt dabei neue Maßstäbe und ist die perfekte Balance aus Performance und Reichweite.
Das wichtigste ist: Probefahren und feststellen, welcher Antrieb deine Anforderungen am besten erfüllt.

Hauptsache du hast Freude am Fahren.

#9

"Das Elektroauto setzt sich sowie nicht durch. Ich warte, bis Wasserstoff kommt."

Viel Spaß beim Warten 😉

Die große Frage der nächsten Jahre ist, welcher Energiespeicher wird schneller weiterentwickelt: die Brennstoffzelle oder die Batterie.

Momentan bieten nur eine Hand voll Hersteller Modelle mit Brennstoffzelle an. Die Anschaffungskosten beginnen bei ca. 70.000 Euro.
Im Jahr 2020 standen in ganz Österreich nur 5 Wasserstofftankstellen zur Verfügung. Außerdem haben Brennstoffzellen-Fahrzeuge heute eine schlechtere CO2-Gesamtbilanz, als ein vergleichbares Batteriefahrzeug. Übrigens Brennstoffzellen-Fahrzeuge werden von einem Elektromotor angetrieben.

Aus heutiger Sicht werden sich zunächst große, schwere Fahrzeuge mit Brennstoffzelle durchsetzen. Also LKW’s, Klein-LKW’s und dann SUV’s. Solange die CO2-Bilanz für Wasserstoff-Fahrzeuge negativ ist, sind die Vorteile überschaubar.
[Quelle: https://h2.live/]

#10

"Ich habe im Fernsehen gesehen, dass die Herstellung von Rohstoffen für Elektroautos oft unter argen Bedingungen stattfindet - kann man sich überhaupt ein Elektroauto kaufen, wenn man Angst haben muss, dass dahinter Umweltzerstörung und Ausbeutung stecken?"

Die BMW Group setzt ein klares Zeichen für Nachhaltigkeit und kauft seit vorigem Jahr alle Rohstoffe bei zertifizierten Lieferanten direkt ein. Dadurch wird die Einhaltung der Menschenrechte, wie auch der umweltfreundliche Abbau garantiert. Somit kommen z.B. Kobalt und Lithium für BMW und MINI unter anderem aus Australien.

Das Beste ist aber, mit möglichst wenig Rohstoffen auszukommen. Zuerst einmal dadurch, dass die Batterie lange im Fahrzeug hält - deswegen geben wir 160.000 Kilometer Garantie. Nach dem Leben im Fahrzeug hat die Batterie ein zweites Leben als Energiespeicher - zum Beispiel für Industriebetriebe wie das BMW Werk in Leipzig. Gerade weil es immer mehr erneuerbare Energien aus Wind und Sonne gibt, werden diese Stromspeicher immer wichtiger. Und am Ende dieses zweiten Lebens können 95% der Batterierohstoffe recycelt werden.

Du merkst, die Zukunft ist elektrisch.

[Quelle zu seltenen Erden: https://www.br.de/wissen/seltene-erden-metalle-smartphones-china-100.html]

Na? Elektro-Luft geschnuppert? Dann meld dich an, für das Jahr deines Lebens und hol dir dein E-Auto für ein Jahr!

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