Tausende Kärntner Kids in Armut

Caritas fordert Kindergrundsicherung

(17.12.2021) In Kärnten sind rund 12.000 Kinder bis 14 Jahre von Armut bedroht. Dies teilte die Caritas Kärnten mit Blick auf das Ergebnis der Kinderkostenstudie am Freitag in einer Aussendung mit. Die Studie bestätige, dass die realen Kosten, die für Kinder anfielen, deutlich höher sind als die bisher als Grundlage herangezogenen Zahlen. Damit klafft eine Lücke zwischen Kinderkosten und Familienleistungen, so Caritasdirektor Ernst Sandriesser.

"Insbesondere Alleinerziehende und Familien mit niedrigen Einkommen schaffen es nicht, diese Lücke jeden Monat aus eigener Kraft zu schließen. Die Kinder sind die Leidtragenden", warnte Sandriesser. In Kärnten gibt es rund 20.000 "Ein-Eltern-Familien". Davon sind 82 Prozent Frauen.

Diese müssen monatlich im Schnitt rund 900 Euro Kosten für ein Kind leisten können, in einem Haushalt mit zwei Erwachsenen sind es hingegen nur rund 500 Euro, denn dort ergeben sich Einsparungseffekte. Dazu komme ein Ungleichbehandlung beim Familienbonus Plan. Dieser steige "mit der Höhe des Haushaltseinkommens. Gerade Alleinerziehende mit geringeren Einkommen können den Familienbonus nicht vollständig ausschöpfen", so Sandriesser.

Daher forderte er eine bedarfsgerechte Umgestaltung der Familien- und Sozialleistungen. Darüber hinaus solle eine Kindergrundsicherung eingeführt werden. Diese müsse bei rund 630 Euro liegen. "Damit könnte ein Leben ohne Armut für jedes Kind und somit eine dauerhafte Lösung für armutsgefährdete Familien und insbesondere Alleinerziehende sichergestellt werden."

(apa/

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