"Digitales Burnout"

Wer ständig online ist, kann krank werden! Online-Netzwerke wie Facebook und Twitter verursachen Dauer-Stress und gefährden unsere Gesundheit, davor warnen jetzt internationale Experten. Vor allem junge Menschen, die im Netz zu Hause sind, sind dauernd erreichbar und verlieren den Kontakt zur Realität. Das führt letztlich zu einem Erschöpfungssyndrom.

Hier die besten Tipps gegen ‚Digital-Burnout‘:

  1. Keine akustischen oder optischen E-Mail-Benachrichtigungs-Signale einrichten. Wenn das wohlbekannte „Kling!" ertönt oder am Bildschirm ein rotes Fähnchen weht, will man meist sofort wissen, was gerade Interessantes eingetroffen ist.
  2. E-Mails zu festgelegten Zeitpunkten, zum Beispiel morgens, mittags und abends, abrufen und beantworten. In der Zwischenzeit sollte das Mailprogramm am besten geschlossen bleiben.
  3. Sinnvoll ist es, verschiedene Geräte für die berufliche und private Kommunikation zu benutzen. Wer für den Vorgesetzten nicht mehr erreichbar sein mag, will oft trotzdem noch von der Familie und von Freunden angerufen werden können.
  4. Handys und Blackberrys, die beruflich genutzt werden, sollten nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub auch ausgeschaltet bleiben.
  5. Wichtig ist es, sich grundsätzlich bewusst zu machen, dass man längst nicht auf jede Kommunikationsanforderung anspringen muss. Auf eine Mailbox-Nachricht oder auf den Erhalt einer SMS braucht man in der Regel nicht umgehend reagieren.
  6. So häufig wie möglich hinterfragen, ob alles was an einen mit höchster Prioritätsstufe herangetragen wird, auch wirklich wichtig ist.

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