Altwarenhändler regelrecht hingerichtet

In Wien beginnt heute ein spektakulärer Mordprozess. Ein Altwarenhändler ist vor rund einem Jahr in einer Lagerhalle in der Donaustadt regelrecht hingerichtet worden. Auf der Anklagebank sitzen heute die Witwe des Mannes und ihr Cousin.

 

Die Frau soll den Mord in Auftrag gegeben, der Cousin in durchgeführt hat. Es sei ein Mordkomplott gewesen. So sieht es die Staatsanwaltschaft. Die Angeklagten haben im Vorfeld des Prozesses jede Schuld von sich gewiesen. Die Frau hat ein Teilgeständnis mittlerweile widerrufen. Fest steht: Der Mann ist in der Lagerhalle im Februar 2011 in kniender Position aus nächster Nähe erschossen worden – was einer Hinrichtung gleichkommt. Es wird ein spannender Indizienprozess. Mehr als 30 Zeugen sind geladen. Ein Urteil wird erst Ende Februar fallen.

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