Wirbel um die Missbrauchsfälle im Kloster Mehrerau

Wirbel um die Missbrauchsfälle im Kloster Mehrerau in Vorarlberg. Weil ein Missbrauchsopfer die Abtei auf Entschädigung klagt, beruft sich das Kloster ja auf Verjährung. Aber das stößt auf Kritik bei Kirchengegnern. Sie werfen dem Kloster vor, keine Verantwortung zu übernehmen, und die sexuelle Gewalt zu vertuschen. Die Abtei wehrt sich jetzt. Es sei Fakt, dass die Taten juristisch verjährt sind. Die von der Bischofskonferenz eingerichtete Opferkommision soll den Opfern aber helfen. Harald Schiffl, Pressesprecher der Abtei Mehrerau:

Die Kommission die eingerichtet wurde, soll genau den Opfern entgegen kommen und ihnen eine Hilfe und Unterstützung geben, weil die Taten juristisch verjährt sind. Die Opfer würden also keine Zahlung auf juristischem Weg erhalten. Deshalb der Hinweis an die Opfer, sich an die Kommission zu wenden.

 

 

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