Prinz Friso löst neue Sterbehilfedebatte aus

Der Zustand von Prinz Friso sorgt in Österreich für eine neue Euthanasie-Debatte! Laut Gerüchten könnte der holländische Prinz, der nach dem Lawinenunglück möglicherweise nie mehr aus dem Koma erwachen wird, für die Sterbehilfe in seine Heimat verlegt werden. Laut aktuellen heimischen Umfragen befürworten inzwischen auch zwei von drei Österreichern die Sterbehilfe. 62 Prozent der Befragten ab 16 Jahren wünschen sich diesbezüglich eine Gesetzesänderung. Heimische Ärzte winken aber ab, die Sterbehilfe müsse in Österreich verboten bleiben, so Michael Peintinger, Ethikreferent der Ärztekammer:

„Das widerspricht auch jeglicher Logik! Ein Arzt kann keine Sterbehilfe leisten, denn die Aufgabe des Mediziners ist die Therapie, die Verbesserung eines Zustandes! Außerdem wissen wir, dass gerade junge, gesunde Menschen für die Sterbehilfe sind, weil Krankheit, Schmerz, und Leid oft in weiter Ferne sind! Im Alter ändert sich oft die Meinung!“

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