Geschändete Kinder im Internet gedemütigt

Unglaublich: In einem Fall eines Kinderporno-Rings aus Oberösterreich waren Fotos und Opfernamen im Internet abrufbar. Einer der Verurteilten hat Jahre nach Ende des Verfahrens aus den 1990er-Jahren alle Informationen zum Fall online gestellt. In einem Youtube-Video hat er Nacktfotos der geschädigten Buben und sogar Zeugenaussagen veröffentlicht. Lange haben die damaligen Bubenopfer versucht, die entblößenden Informationen aus dem Netz löschen zu lassen. Wiener Anwälten ist es schließlich gelungen, dass Youtube die Gerichtsakten entfernt. Anwalt Gerald Ganzger:

Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt jetzt gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Veröffentlichung geheimer Akten. Dem Täter drohen sechs Monate Haft. Ein Fakt, der die Untersuchung schwierig gestaltet. Um die Informationen detailiert auswerten zu können, müsste die angedrohte Strafe höher sein.

 

 

 

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