Auch stillgelegte AKW sind gefährlich

Auch von bereits stillgelegten Atomkraftwerken geht eine Gefahr aus. Darauf macht der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober von den Grünen aufmerksam. Konkret geht es um das bayrische AKW Isar I, keine 100 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Dieses ist zwar nach der Atomkatastrophe von Fukushima abgeschaltet worden. In den sogenannten Abklingbecken befinden sich aber Unmengen von strahlendem Atommüll. Ein Teil davon ist längst abgekühlt und könnte in ein Zwischenlager transportiert werden. Es stehen aber keine Castoren für den Abtransport zu Verfügung. Anschober:

Der Abtransport muss durchgeführt werden. Denn das Abklingbecken liegt an einer extrem riskanten Stelle. Die abgeklungenen Elemente müssen unbedingt in ein Zwischenlager, damit sie zumindest etwas sicherer gelagert werden können.‘

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