Wirbel um den Mohr im Hemd!

Der Mohr im Hemd sorgt für wilde Diskussionen! Die Menschenrechtsorganisation SOS Mitmensch will ja den Mohren und andere Speisebezeichnungen wie etwa Zigeunerschnitzel oder Negerbrot aus den Karten der heimischen Gastronomie streichen lassen. Auch die Wirtschaftskammer empfiehlt in einem internen Schreiben die Streichung solcher Speisenamen, die als diskriminierend empfunden werden könnten. Die Gastronomen selbst können damit aber nichts anfangen. Der Kärntner Wirt Ludwig Graber etwa versteht die Aufregung überhaupt nicht:

"Wir sind zum Beispiel ein Kirchenwirt - sollen wir deshalb keinen Scheiterhaufen mehr anbieten? Das war ja auch einmal Thema im Mittelalter, mit den Hexenverbrennungen. Ich hatte einmal eine Schwarzafrikanerin bei mir im Lokal, die hat auch Mohr im Hemd bestellt. Ich habe mit ihr darüber geredet und sie hat gesagt, sie findet selbst nichts dabei. Sie fühlt sich nicht diskriminiert."

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