Stieftochter missbraucht: Salzburger vor Gericht

Ein mutmaßlicher Kinderschänder steht heute in Salzburg vor Gericht. Der heute 45-Jährige soll seine Stieftochter über Jahre hinweg sexuell missbraucht haben.

Der tägliche Schulweg von Salzburg nach Eugendorf wird für das damals 11 bis 13 Jahre alte Mädchen zum Alptraum. Zwischen 1999 und 2002 soll sich der Beschuldigte immer wieder über das Kind hergemacht haben. Bis heute leidet die inzwischen Anfang 20-Jährige an den schrecklichen Folgen der Übergriffe. Laut Gutachten hat der Missbrauch zu einer Persönlichkeitsstörung geführt. 2010 entschließt sich die Salzburgerin ihren Stiefvater anzuzeigen. Die Ermittler stellen bei ihm zu Hause kinderpornographisches Material sicher. Geständig ist er bis heute nicht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.

 

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