Bodensee: Viele Gefahren für Taucher

Am Bodensee ist die Bergung des Flugzeugwracks jetzt endgültig abgeschlossen. Zwar ist die Unglücksursache nach wie vor unklar, immerhin haben die Ermittler heute aber die Identität des zweiten Insassen geklärt. Am Abend ist auch der verletzte Einsatztaucher wieder aus dem Spital entlassen worden. Er hat bei der Bergung ja einen Notaufstieg vornehmen müssen. Die Gefahren für die Taucher sind nicht zu unterschätzen, sagt Einsatzleiter Manuel Winkel von der Wasserrettung.

"Sie können sich verletzen, die Ausrüstung könnte auch kaputtgehen an den scharfen Kanten des Wracks. Die Sicht in 50 Metern Tiefe ist natürlich auch bescheiden. Auch der Luftvorrat muss ständig beobachtet werden, denn ein Aufstieg aus dieser Tiefe dauert mitunter bis zu 45 Minuten. Außerdem gibt es natürlich immer die Gefahr, dass sich die Wrackteile aus den Fangvorrichtungen lösen und auf die Taucher drauffallen."

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