Verdachtsfall von Gewalt an Vorarlberger Heimkindern

Heimkinder sind oft zu weit weg von ihrem Elternhaus in Wohngemeinschaften untergebracht. Das kritisieren heute heimische Kinder- und Jugendanwälte. Distanzen von mehreren 100 Kilometern erschweren es den Kindern ihre Eltern zu sehen. Derzeit sind 84 Kinder und Jugendliche sogar im Ausland untergebracht, zumeist in Deutschland, aber auch in anderen Ländern. Die Experten befürchten Entwurzelung und kaum Kontrollmöglichkeiten für die Jugendwohlfahrt. Jetzt sorgt ein Verdachtsfall von Gewalt an Vorarlberger Heimkindern in Deutschland für Aufregung.

Die Vorwürfe der Kinder sind Gewaltvorwürfe unterschiedlichster Art. Untersuchungen seitens der Heimaufsicht und auch der deutschen Behörden laufen. Ein Kritikpunkt ist, dass heimische Kinderanwälte nicht in dieser Form tätig werden können, als wenn die Kinder in österreichischen Heimen untergebracht wären.

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