Keine Beauty OPs für Teenies!

Bald schon werden strengere Gesetze für den Traumbusen gelten! Das Gesetz, das Schönheitsoperationen strenger regeln soll, ist vor kurzem in Begutachtung begangen. Er wird noch vor der Sommerpause vom Parlament behandelt. Geplant ist ein totales Behandlungsverbot für Teenager unter 16. Unter 18-Jährige müssen bevor Hand angelegt wird, eine psychologische Beratung in Anspruch nehmen. Um Kurzschlussreaktionen zu verhindern darf der Beautydoc außerdem erst drei Monate nach dem Erstgespräch operieren. Experten sprechen von einer Cooling-Off-Phase.

Der plastische Chirurg Wolfgang Metka befürwortet strengere Regeln generell. Kritik übt er aber an der Dauer der geplanten Abkühlphase.

"Diese "Cooling off" Phasen finde ich zum Beispiel einfach zu lang. Es gibt Menschen denen schwebt ein Eingriff schon seit drei Jahren im Kopf herum und dann ergibt sich die Gelegenheit wegen eines Sonderurlaubes, der beginnt in zwei, drei Wochen. Ja, und dann hab ich im schlimmsten Fall eine drei monatige Wartefrist. Die Leute sind doch mündig!"

Was ist neu:

- Schönheits-OPs für unter 16-Jährige verboten

- 16-18-Jährige brauchen die Zustimmung ihrer Eltern und müssen eine psychologische Beratung absolvieren

- OP-Termine von Jugendlichen sind bis eine Woche vor dem Eingriff kostenlos stornierbar

- "Abkühlphasen" - Zwischen Erstgespräch und OP müssen bei Teenies drei Monate liegen, bei Erwachsenen ein Monat

- Nur noch Fachärzte der plastischen Chirurgie dürfen alle Schönheitseingriffe anbieten

- Werbung künftig verboten ("Vorher-Nachher"-Bilder, Preisausschreiben, Zeitungsinserate, Verlosungen, Werbevorträge...)

- Lückenlose Dokumentation auf einem Behandlungspass

 

 

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