Erstes Lebenszeichen nach Kindesentführung in Graz!

"Oliver geht es gut!", der 40-Jährige Däne der gestern sein Kind in Graz entführt hat, meldet sich jetzt erstmals zu Wort. Er hat sich an dänische Medien gewandt und ihnen mitgeteilt, dass sein Sohn wohlauf sei. Wo er ist, das sagt er nicht. Einzige Antwort: "Irgendwo in Europa." Vater und Sohn sind unauffindbar, einzige Spur: Der schwarze Mietwagen in den Oliver gestern gezerrt wurde, soll laut einer österreichischen Zeitung in einem Wald bei Graz gefunden worden sein.

Der 5-jährige der gestern in Graz von seinem eigenen Vater gekidnappt wurde, bleibt weiterhin wie vom Erdboden verschluckt. Die Polizei fahndet europaweit nach dem Dänen bisher ohne Erfolg. Der Mann hat den Buben gestern vor dem Kindergarten seiner Mutter entrissen und in ein Auto gezerrt. Die Szenen sind nicht nur für die Kindesmutter kaum zu verarbeiten – Leidtragender des ganzen Obsorgestreits ist das Kind, Oliver. Die brutale Entführung durch den eigenen Vater könnten für den 5-Jährigen schwere Folgen haben, so Notfallpsychologe Rudolf Moravec:

„Mit 5 Jahren erlebt man die Situation sehr wohl bewusst mit! Diese ganze Entführung ist natürlich ein enormer Stress für das Kind! Und auch die ständigen Streitereien vor und nach dieser Tat setzen ihm zu! Ein Kind braucht in diesem Alter Geborgenheit und vor allem ein echtes Zuhause! Das alles zusammengerechnet kann Olivers weiteres Leben negativ beeinträchtigen!“

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