Prozess: Mord an Salzburger Tätowierer

Ein spektakulärer Mord in der Tätowierer-Szene beschäftigt ab heute das Berliner Landgericht. Angeklagt ist ein 30-jähriger US-Amerikaner. Ihm wird vorgeworfen, im Juli 2011 einen Salzburger Tätowierer umgebracht zu haben. 50 Mal soll der Beschuldigte mit einer Axt auf den 31-jährigen Halleiner eingeschlagen haben. Laut Ermittlern hat er die Leiche anschließend zersägt, in Müllsäcke gestopft und in die Spree und einen See geworfen. Tobias Kaehne Sprecher der Berliner Strafgerichte:

‚Über Kontakte im Bekanntenkreis von Opfer und Täter hat man herausgefunden, dass sich der Angeklagte am Tag des Verschwindens des Opfers noch mit diesem getroffen hatte. So ist man auf ihn als Verdächtigen gekommen, hat ihn vernommen und in den Vernehmungen zu einem Geständnis bewegt, weil er sich in Widersprüche verstrickt hatte.‘

Als Motiv hat der Mann einen ‚Streit unter Betrunkenen‘ angegeben. Ihm droht lebenslange Haft.

 

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