Breivik prahlt vor Gericht mit seinen Taten

Entsetzen im Gerichtssaal herrscht auch am zweiten Tag im Prozess gegen den mutmaßlichen Massenmörder Anders Behring Breivik. Er hat gesagt, er sei stolz auf seine Attentate mit 77 Toten. Für die Hinterbliebenen der Opfer war der heutige Tag der blanke Horror. Seine Opfer auf der Ferieninsel Utöya seien keine 'unschuldigen Kinder', sondern 'politische Kämpfer' gewesen, rechtfertigt der 33-Jährige seine Mordtaten in seiner heutigen Erklärung. Die Jugendlichen hätten für eine sozialdemokratische Jugendorganisation und damit für den Multikulturalismus gearbeitet. Sein Massaker nennt er darüber hinaus wörtlich ‚den raffiniertesten und spektakulärsten politischen Angriff in Europa sein dem 2. Weltkrieg.‘ Sein Weltbild darf Breivik insgesamt fünf Tage lang erklären. Die TV-Kameras müssen während dieser Zeit aber ausgeschaltet bleiben.

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