Problembär in Österreich?

In Westösterreich sorgt wieder ein sogenannter Problembär für Aufregung. Derzeit befindet sich der junge Bär namens ‚M13‘ in der Schweiz an der Grenze zu Österreich. Er ist vor wenigen Tagen mit einem Peil-Sender versehen worden. Seither wird seine Route verfolgt. M13 ist weniger scheu als andere Bären. Deshalb kommt er den Menschen oft näher als ihnen lieb ist. Christian Pichler, Bärenexperte der Naturschutzorganisation WWF:

‚Wenn beispielsweise der Wind in die falsche Richtung geht, kann es sein, dass Bären vom Menschen überrascht werden. Sollte man tatsächlich auf einen Bären stoßen ist es wichtig, dass man laut spricht oder singt. Dann weiß der Bär aus welcher Richtung man kommt.‘

Tipps zum Umgang mit Bären:

-         Keine Lebensmittelreste/Abfälle vor dem Haus horten.

-         Bienenstöcke und kleine Haustiere im Freien mit Elektro-Zäunen sichern.

-         Bei Direktkontakt laut sprechen oder singen, damit der Bär nicht überrascht wird und weiß aus welcher Richtung der Mensch kommt.

-         Die Arme hochheben, um sich größer zu machen.

-         Keine hastigen Bewegungen, sondern langsam zurückziehen.

-         Nicht fotografieren, das erschreckt den Bären.

-         Nichts nach den Tieren werfen.

 

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