Festplattenabgabe kostet uns Millionen

Die angedachte Festplattenabgabe würde uns Konsumenten 30 Millionen Euro im Jahr kosten. An der Idee von Kulturministerin Claudia Schmied setzt es harte Kritik, auch am heutigen Tag des Urheberrechts. Beim Kauf einer Festplatte soll künftig eine Gebühr eingehoben werden, die Künstlern zu Gute kommt, deren Werke später möglicherweise auf der Festplatte gespeichert werden.

Mit der Festplattenabgabe würden Konsumenten aber künftig nicht nur für etwa Musik oder Videos zahlen. Sondern sie müssten gleich zweifach in die Tasche greifen, so Maximilian Schubert, Generalsekretär des Dachverbandes der Internet-Serviceanbieter ISPA:

"Zum einen müssen sie für die Daten selbst zahlen. Und dann auch noch, wenn sie sie speichern wollen. Aber eine Festplatte ist eben keine Kassette, wo es eine ähnliche Abgabe schon gibt. Eine Festplatte enthält auch viele Daten, die die Konsumenten ja selbst generiert haben!"

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