Prozess um Mord an Opernball-Debütantin

Weil er seine Ex-Freundin mit 24 Messerstichen ermordet haben soll, muss sich ein 21-jähriger Wiener heute vor Gericht verantworten. Der Jus-Student soll die Trennung nie akzeptiert haben, im August 2011 ist ein Streit eskaliert.

Die 18-jährige Steirerin zieht wenige Monate vor der Tat zu ihrem Freund in die Bundeshauptstadt. Dort läuft alles nach Plan: Sie darf als Debütantin den Opernball eröffnen, hat eine Anstellung in einem Haubenlokal und arbeitet nebenbei als Model. Doch die Beziehung scheitert, sie will ausziehen. Das soll der Angeklagte nicht akzeptiert haben. In einer Art Blutrausch soll er mit einem Messer 24 mal auf die junge Frau eingestochen haben. Er selbst soll danach die Polizei gerufen und sich widerstandslos festnehmen haben lassen. Laut Gutachten soll der Jus-Student aber zurechnungsfähig und somit auch schuldfähig sein.

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