Jungwirth-Prozess startet in Wien

In Wien steht ab heute der einst mächtigste Sportfunktionär des Landes vor Gericht! Dem Ex-Generalsekretär des Österreichischen Olympia Komitees, Heinz Jungwirth, wird Untreue vorgeworfen. 2,7 Millionen Euro soll er von ÖOC-Konten abgezweigt haben – unter anderem, um teure Hobbys und Luxusurlaube damit zu finanzieren. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu 10 Jahre Haft. Davon will Jungwirth aber nichts wissen. Er wird sich ‚nicht schuldig‘ bekennen, so sein Anwalt Herbert Eichenseder:

‚Ich will jetzt nicht über Details reden, nur ein Detail steht meiner Meinung nach jetzt schon fest: Dieses berühmte Sparbuch, das da immer herumgeistert mit einer riesigen negativen Summe – nach unserer Abrechnung und den vorliegenden Belegen bleiben sogar 111 Euro übrig! Mein Mandant hat sich seriös vorbereitet. Es war mühsam die ganzen Belege zu beschaffen, aber wir haben es geschafft.‘

Der Prozess ist vorerst auf drei Tage anberaumt.

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