Kein Job wegen falscher Frisur?

Entscheidet bei der Job-Vergabe tatsächlich die Frisur? Entsetzen herrscht über die Äußerungen des Direktors der Villacher Hotelfachschule. Dieser hat ja einen Schüler kurzzeitig vom Unterricht suspendiert, da er einen Irokesen-Schnitt getragen hat. Begründung: Jugendliche hätten mit solchen Frisuren keine Aussicht auf einen Arbeitsplatz. Das stimmt nicht, sagen Experten. Immer mehr Arbeitgeber achten nicht auf Äußerlichkeiten, in Deutschland boomen sogar „Blind Auditions“, bei denen die Bewerbungsgespräche im Dunklen stattfinden. Jugendberufsberaterin Jutta Zagler:

„Die Chefs werden zum Glück immer moderner. Es gibt großartige Personalberater, die quasi nur hinter die Hülle schauen. Und die Gäste in der Hotel- und Gastrobranche gehen ja auch mit der Zeit. Den meisten ist es egal, ob sie jemand mit einem Irokesen-Schnitt bedient. Hauptsache er oder sie macht einen guten Job.“

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