Prozess nach Teenager-Mord in Braunau

Weil er einen Mitschüler beim gemeinsamen Lernen mit 20 Messerstichen getötet haben soll, muss sich ein 17-Jähriger heute am Landesgericht Ried im Innkreis verantworten. Motiv für die Wahnsinnstat in Braunau soll Eifersucht gewesen sein. Der Angeklagte soll den Mord lange zuvor geplant haben. Mehrere Tage vor der Tat soll der Jugendliche im Internet nach „Mord aus Eifersucht“ oder auch „Jugendstrafe für Mord in Österreich“ gesucht haben. Mitte November setzt er sein blutiges Vorhaben dann um. Er lädt den 16-Jährigen ins Haus seiner Großmutter zum Lernen ein, plötzlich soll er ein Messer gezückt und 20 mal zugestochen haben. Dem Gesetz nach drohen dem Angeklagten bis zu 15 Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft dürfte aber eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtbrecher beantragen.

site by wunderweiss, v1.50