Weniger Geld für Chefs von Staatsbetrieben?

Der neue französische Präsident Francois Hollande spart wo er kann. Gleich zur Amtsübernahme hat er ja die Gehälter seiner Regierung um 30 Prozent gekürzt, jetzt sind auch Chefs staatsnaher Betriebe dran. Hollande will, dass kein Boss mehr als das 20-fache des niedrigsten Einkommens im Unternehmen verdient. Teilweise liegen die Managergehälter zurzeit sogar 65 mal so hoch wie die der kleinen Angestellten! Ein idealistischer Vorschlag, der wohl nicht umsetzbar ist, so Politikexperte Peter Plaikner:

"Es kommt ganz darauf an, wie groß diese Beträge sind. Es müsste in Relation zu dem stehen, was man in der Privatwirtschaft in entsprechenden Positionen verdienen kann. Wenn das nur noch ein Bruchteil dessen ist, ist das sicher nicht sinnvoll, weil dann die wirklich guten Leute nicht mehr in staatsnahe Unternehmen gehen werden. Dann hat das langfristig negative Folgen für die ganze Gesellschaft."

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