Kinder sollen besser geschützt werden

Die Bluttat an der Volksschule St. Pölten-Wagram hat auch eine politische Debatte losgetreten. Schon am Pfingstwochenende haben Grüne und SPÖ eine Gesetzesänderung gefordert. Gegen den gewalttätigen Vater des getöteten Buben Berk ist ja einige Tage zuvor ein Betretungsverbot für die Wohnung ausgesprochen worden. Jetzt wird gefordert, dass in solchen Fällen künftig auch jeder Kontakt zu den Kindern verboten wird. Kinderanwälte gehen noch weiter: Sie wollen, dass mit den mutmaßlichen Tätern auch rund um die Uhr gearbeitet wird. Monika Pinterits von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien:

„Wenn jemand so eine Tat setzen will, dann findet er trotz Kontaktverbot eine Möglichkeit. Man muss mit den Tätern arbeiten und darauf achten, wie hoch deren Stresspegel und Gewaltbereitschaft ist. Hat ein Täter etwas zu verlieren oder nicht? Und ihnen andere Auswege aus einer scheinbar aussichtslosen Situation zeigen.“

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