Heimkind fordert vom Land Oberösterreich 1,1 Millionen Euro

Ein ehemaliges Heimkind klagt das Land Oberösterreich auf 1,1 Millionen Euro. Der heute 44-Jährige soll vier Jahre lang in einem Kinderheim geprügelt und sexuell missbraucht worden sein. 20.000 Euro hat er von der Opferschutzkommission zugesprochen bekommen. Zu wenig, sagt seine Anwältin. Seit 9 Jahren muss der als Invalide eingestufte Mann mit einer Pension von 800 Euro auskommen. In Linz beginnt heute der Gerichtsprozess. Das Argument für die hohe Klagssumme: Verdienstentgang, so Anwältin Julia Andras sagt im KRONEHIT-Interview:

"Weil unser Mandant einen IQ von 140 hat. Wenn er nicht so eine schreckliche Kindheit gehabt hätte, wäre er in der Lage gewesen, einen ordentlichen Beruf zu erlernen. Dann hätte er auch nicht mit 35 in die Invaliditätspension gehen und von 800 Euro leben müssen. Das heißt, ein Großteil des Klagsanspruches ist der Verdienstentgang aufgrund der erlittenen Schädigungen"

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