Party im Krankenstand

Facebook hat einen frechen Krankenstandsmissbrauch einer jungen Oberösterreicherin aufgedeckt. Die Kellnerin aus Linz lässt sich nach Problemen mit ihrem Chef krankschreiben. Zwei Ärzte bestätigen sogar, dass sie nicht arbeitsfähig ist. Dann aber ihr etwas dämlicher Faux-Pas. Die Kellnerin geht fort, lässt sich in einer Disco mit Freunden fotografieren und stellt die Fotos auf Facebook. Für die Frau wird dieser Vorfall wohl arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Das ist Sozialmissbrauch, prangert Erhard Prugger von der Wirtschaftskammer Oberösterreich an:

"Es geht um eine kleine Minderheit, die allerdings sehr frivol ist und sich einiges leistet, wie eben diese Kellnerin. Rund 3 Prozent der Krankenstandstage in Oberösterreich werden zu Unrecht in Anspruch genommen werden. Das ist kein Kavaliersdelikt. Auf der anderen Seite: Wer wirklich krank ist, soll natürlich nicht arbeiten gehen sondern im Bett bleiben."

 

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