Flüge kontrolliert

Corona-Update

(03.03.2020) +

+++ 16:25 Uhr: Fünf Flüge pro Woche sind von den Fiebertests betroffen +++

Heute werden am Flughafen Wien Schwechat wieder erste Tests durchgeführt. Betroffen sind die Insassen einer aus Seoul kommenden Korean-Air-Maschine, die plangemäß um 16.50 Uhr landen soll.

Zwei Mal wöchentlich - jeweils mittwochs und samstags - fliegt Iran Air von Teheran aus nach Wien. Direktflüge der Korean Air kommen nach Angaben von Flughafen-Sprecher Peter Kleemann jeweils am Dienstag, Donnerstag und am Samstag an.

+++ 16:15 Uhr: Italiener flüchtet aus Quarantäne +++

Ein 71-jähriger Italiener, der positiv auf das Coronavirus getestet worden war, ist jetzt einfach aus der Quarantäne in der lombardischen Stadt Como geflüchtet. Der Pensionist hat ein Taxi genommen und ist in seine Wohnung zurückgefahren, ohne das Spital zu informieren.

Die Gesundheitsbehörden haben die Polizei alarmiert, als sie festgestellt haben, dass der Patient verschwunden ist. Die Polizisten haben den Mann in seiner Wohnung gefunden und ihn wegen Verletzung der Gesundheitsvorschriften angezeigt. Der Taxifahrer, der den Mann nach Hause gefahren hat, muss jetzt in Heimquarantäne. Er überlegt, den Pensionisten auch selbst anzuzeigen.

+++ 16:00 Uhr: Frankreich beschlagnahmt alle Schutzmasken +++

Der französische Staat beschlagnahmt alle Atemschutzmasken. "Wir beschlagnahmen alle Vorräte sowie die Produktion von Schutzmasken", verkündet Präsident Emmanuel Macron auf Twitter. Die Masken sollen nach seinen Angaben an das Gesundheitspersonal und mit dem Virus infizierte Franzosen verteilt werden.

+++ 14:30 Uhr: Drei Fälle in Kanzlei von infiziertem Anwalt +++

Drei positive Fälle in der Großkanzlei Wolf Theiss! Im Unternehmen des schwer erkrankten Wiener Juristen gibt es drei weitere bestätigte Fälle von Infektionen. Der Anwalt liegt seit längerem im Kaiser-Franz-Josefspital. Alle Mitarbeiter sind privat von einem deutschen virologischen Institut auf das Coronavirus getestet worden. Dabei hat es sich um eine "Eigeninitiative" gehandelt, um die besorgten Mitarbeiter zu beruhigen.

Die drei Neuerkrankten wurden nach Bekanntwerden ihrer Erkrankung auch von den Behörden untersucht und vom Gesundheitsdienst der Stadt Wien (MA 15) in häusliche Absonderung geschickt. "Die behördliche Prüfung wurde eingeleitet und Abstriche genommen", sagt Andreas Huber, Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien. Zuvor hatten die Behörden mehrfach betont, dass die Kanzlei "nicht im Gefährdungsradius" sei.

Von den bisher untersuchten Mitarbeitern waren über 200 Tests negativ und drei positiv. Für jene, die noch keine Ergebnisse haben, wurde bis zum Vorliegen der Resultate Home Office angeordnet.

+++ 14:10 Uhr: Fiebertests am Flughafen wieder aufgenommen +++

+++ 13:50 Uhr: Mehr Fälle am Wiener Landesgericht +++

Es gibt drei positive Fälle in der Kanzlei des erkrankten Juristen.

+++ 13:20 Uhr: Praktikantin am Wiener Landesgericht infiziert +++

Eine Praktikantin am Wiener Landesgericht soll sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Frau ist gestern noch zu ihrem Dienst im Grauen Haus erschienen und hat am Abend von einem positiven Test erfahren.

Die junge Juristin zeigt aber keine Symptome. Sie hustet nicht und weist auch keine sonstigen Anzeichen einer Erkrankung auf.

Bevor sie als Praktikantin dem Landesgericht zugeteilt wurde, soll die Betroffene in der Kanzlei jenes Anwalts gearbeitet haben, der als der am schwersten erkrankte heimische Covid-19-Patient gilt. Der Jurist befindet sich seit längerem im Kaiser-Franz-Josef-Spital, er ist nicht ansprechbar.

+++ 13:00 Uhr: Leipziger Buchmesse wird abgesagt +++

Traurige Nachricht für alle Bücherwürmer: Die Leipziger Buchmesse (12. bis 15. März ) findet in diesem Jahr nicht statt. Die Stadt Leipzig und die Leipziger Messe haben gemeinsam entschieden, die Buchmesse abzusagen. Es handle sich um eine "Präventionsmaßnahme", damit sich das Virus in Deutschland nicht weiter ausbreiten könne.

+++ 12:25 Uhr: Einreiseverbote für Reisende aus Italien +++

Immer mehr Länder weltweit verhängen wegen der Coronavirus-Epidemie Einreiseverbote für Italiener. Die indische Regierung kündigt an, dass Reisende aus Italien sowie aus China, dem Iran, Südkorea und Japan nicht ins Land dürfen. Bürger dieser Länder sollen kein Visum für die Einreise nach Indien bekommen.

China kündigt an, dass Italiener, die das Land erreichen, sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen müssen. Dasselbe wurde von Neuseeland beschlossen. Am Montag hatten Angola und Bahrain sowie sechs Pazifik-Inseln Einreiseverbote für Italiener verhängt.

+++ 12:10 Uhr: Einer der Fälle in Niederösterreich +++

Einer von drei seit gestern Abend in Österreich neu aufgetretenen Fällen bestätigter Infektionen mit dem Coronavirus ist in Niederösterreich aufgetreten. Es handelt sich um eine Frau, bei der die Erkrankung einen leichten Verlauf nimmt. Die Patientin ist mit zwei weiteren Familienmitgliedern in Heimquarantäne.

Laut Gesundheitsministerium gibt es derzeit also 21 bestätigte Erkrankungsfälle in ganz Österreich: elf in Wien, drei in Niederösterreich, zwei in Tirol, weitere zwei in Salzburg und drei in der Steiermark. 2.683 Tests sind bisher durchgeführt worden.

+++ 11:20 Uhr: Update Österreich +++

Zwei der insgesamt 21 bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus sind in Wien aufgetreten. Es handelt sich um ein Paar, das nach einem Italien-Aufenthalt in die Bundeshauptstadt zurückgekehrt ist und sich jetzt bei den Behörden gemeldet hat.

+++ 10:30 Uhr: 21 bestätigte Infektionen in Österreich +++

Es sind 21 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus aufgetreten! Das hat der Gesundheitsminister Rudolf Anschober bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in Wien jetzt bekannt gegeben. Genauere Infos zu den drei neuen Fällen in Österreich sind noch nicht bekannt.

+++ 09:10 Uhr: 18 Fälle in Österreich +++

Die Zahl der Coronafälle in Österreich ist auf 18 gestiegen! Weltweit gibt es fast 90.000 Infizierte, mehr als 3.000 Menschen sind daran gestorben. Die jüngsten Fälle betreffen einen 43-jährigen Grazer, der in einem Krankenwagen auf dem Weg ins Spital positiv getestet und gleich wieder nach Hause geschickt worden ist. Auch eine 59-jährige Frau aus dem Mürztal, die sich auf einer Urlaubsreise in Oberitalien befunden hat, ist jetzt positiv getestet worden.

Damit gibt es bisher neun bestätigte Fälle in Wien, drei in der Steiermark und je zwei in Tirol, Niederösterreich und Salzburg.

Insgesamt sind bisher über 2.100 Tests durchgeführt worden. Der überwiegende Teil der Infektionen nehme einen leichten Verlauf, als schwer gelte hingegen die Erkrankung eines 72-Jährigen, der seit längerer Zeit im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital auf der Intensivstation behandelt wird.

(mt/apa)

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