18-Jähriger in U-Haft

Anschlag geplant

(23.07.2025) Nachdem der Staatsschutz am Sonntag einen 18-jährigen Steirer festgenommen hat, kommt dieser jetzt in Untersuchungshaft. Er soll Pläne zu Anschlägen auf die westliche Gesellschaft gehabt haben. Gegenüber der APA nennt eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Leoben Verdunkelungs-, Tatbegehungs- und Tatausführungsgefahr als Haftgründe. Bereits 2023 sei der Mann wegen Anschlagsplänen verurteilt worden. Außerdem habe er an einem Deradikalisierungsprogramm teilgenommen.

Schon 2023 zu Freiheitsstrafe verurteilt

Laut Staatsanwaltschaft war der Verdächtige schon 2023 aufgrund von Anschlagsplänen zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das damalige Urteil lautet acht Monate unbedingt und ein 16-monatiger Bewährungsteil. Auch ein Deradikalisierungstraining und ein Antigewalttraining seien zu absolvieren gewesen. Die Probezeit belaufe sich auf drei Jahre - also bis 2026.

Bombenbaupläne im Internet gesucht

Der 18-jährige Österreicher mit mazedonischen Wurzeln habe im Internet nach Bauplänen für Bomben gesucht. Zudem soll er sich für Anschläge auf die westliche Gesellschaft interessiert haben und diesbezüglich auch recherchiert haben. Geboren ist der Verdächtige in Österreich und lebt im steirischen Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Er soll Anhänger einer islamischen Terrororganisation im Ausland sein.

Bei der Einvernahme spielt der Beschuldigte die Absichten zu Anschlagsplänen herunter, gibt sich sonst aber kooperativ. Sein Handy ist beschlagnahmt worden, die Auswertung werde allerdings Zeit benötigen. Der 18-Jährige ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert worden und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

(APA/FA)

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