Tirol: Prozess nach Mord an Ehefrau

Weil er seine Ehefrau im Schlaf ermordet haben soll, muss sich ein 54-jähriger Tiroler heute am Landesgericht Innsbruck verantworten. Der Zillertaler soll sein Opfer am Nationalfeiertag mit mehreren Messerstichen getötet und sich anschließend selbst verletzt haben. Früh morgens läutet ein Nachbar beim Haus des Ehepaares, um sich ein Werkzeug auszuleihen. Der Angeklagte öffnet blutüberströmt die Tür, der Nachbar alarmiert sofort die Polizei. Für die Frau kommt aber jede Hilfe zu spät, sie soll im Schlaf von ihrem Mann in einem regelrechten Blutrausch erstochen worden sein. Der mutmaßliche Täter, der sich mit dem Messer auch selbst verletzt hat, konnte tagelang nicht einvernommen werden. Das Motiv für die Tat ist nach wie vor unklar, das Paar soll völlig unauffällig gelebt haben. Die Staatsanwaltschaft wird die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher beantragen.

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