19 Grad in Theater und Museen

Energiesparmaßnahmen fix

(04.10.2022) Das Kulturministerium hat gemeinsam mit der Bundestheater Holding, den Bundesmuseen sowie der Österreichischen Nationalbibliothek einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, mit dem in den kommenden Monaten der Energieverbrauch reduziert werden soll. Konkret geht es um 13 Punkte, von der Raumtemperatur bis zur Außenbeleuchtung, die "beträchtliche Einsparungen" bewirken sollen, hieß es am Dienstag in einer Aussendung.

So werden Theater und Museen im Winter nur bis 19 Grad beheizt, im folgenden Sommer ist eine Kühlung nur bis 27 Grad vorgesehen. Ausnahmen gebe es für jene Bereiche, "wo aufgrund konservatorischer Notwendigkeiten oder Verpflichtungen in Leihverträgen andere Temperaturen notwendig sind". Auch soll die Betriebsdauer der Außenbeleuchtung der Häuser reduziert werden und sollen Innenräume nur dann beleuchtet werden, wenn sie auch genutzt werden. Weiters sollen etwa die Fensterabdichtungen überprüft sowie interne Sensibilisierungsmaßnahmen gesetzt werden. Zudem hat man sich die Intensivierung von Bemühungen im Bereich der erneuerbaren Energien vorgenommen, die Erstellung von CO2-Bilanzen (so noch nicht vorhanden) oder die Einführung von Umweltzeichen.

Die 13 Punkte wurden von einer von Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) eingerichteten Monitoringgruppe erarbeitet. Sie dankte den Bundeskultureinrichtungen, "mit diesem Maßnahmenplan als leuchtendes Beispiel für die gesamte Gesellschaft voranzugehen". Alle müssten einen Beitrag leisten, "um die Auswirkungen der Energiekrise möglichst zu minimieren", wobei die Kultureinrichtungen als "Aushängeschilder der Republik" ihrer Verantwortung nachkommen "und im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Richtige tun".

Ebenfalls am Dienstag warnte der Deutsche Kulturrat vor einer Gefahr für Kunstwerke durch die sich abzeichnende Energieknappheit. "Wir haben sicher nicht genügend klimatisierte Depots, um alle Werke zu schützen", machte Kulturrat-Geschäftsführer Olaf Zimmermann laut dpa deutlich: "Im Ernstfall wird man sich überlegen müssen, welche Kunst wir wirklich schützen wollen. Das müsste jetzt zumindest durchdacht werden."

(MK/APA)

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