2 Freigesprochene verhaftet!

Nach Fall Anna: Raubüberfall

(17.11.2025) Sechs Wochen nach dem umstrittenen Urteil im Fall Anna kommt es zu einer neuen Wendung. Zwei der damals freigesprochenen jungen Männer werden jetzt in Wien festgenommen. Laut "Krone" sollen sie einen Raub begangen haben – nur wenige Wochen, nachdem sie im Verfahren um Gruppenübergriffe auf ein zwölfjähriges Mädchen freigesprochen worden sind.

Ende August sorgt der Prozess um die damals zwölfjährige Anna für Entsetzen im ganzen Land. Zehn Burschen, die über Wochen hinweg sexuellen Kontakt mit dem Kind haben, gehen am Wiener Landesgericht ohne Strafe davon. Für Schlagzeilen sorgt dabei nicht nur das Urteil, sondern auch das Auftreten der Angeklagten. Ein Jugendlicher zeigt den wartenden Medienvertretern sogar den Mittelfinger. Die Stimmung ist aufgeheizt, die Empörung groß.

Unbelehrbar?

Das Mädchen, das sich älter ausgibt, wird im ersten Fall an mehreren Orten von Jugendlichen aus einer Clique rund um den Antonsplatz in Favoriten sexuell ausgenutzt. Ein Hotelzimmer, ein Stiegenhaus, ein Hobbyraum und ein Parkhaus sind zentrale Schauplätze. Die Krone berichtet, dass genau diese Orte auch im zweiten Akt wieder vorkommen.

Kurz nach den Freisprüchen wird nämlich bekannt, dass es ein scheinbar ein zweites Opfer gibt – erneut ein zwölfjähriges Mädchen. Dieses Mädchen sagt aus, dass mehrere der bereits bekannten Jugendlichen sie misshandelt, bedroht, genötigt und geschlagen hätten und die Burschen angeblich genau wussten, wie alt sie ist. Die Beschuldigten sind zwischen 15 und 19 Jahre alt. Trotz der schweren Vorwürfe bleiben sie weiter auf freiem Fuß.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einer Reihe von Delikten: schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen, geschlechtliche Nötigung, fortgesetzte Gewaltausübung, gefährliche Drohung und Körperverletzung.

2 Jugendliche wegen Raubes in Haft

Jetzt folgt jedoch die nächste Wendung. Zwei Jugendliche aus dem Umfeld des ersten Verfahrens werden festgenommen, weil sie laut „Krone“-Informationen in einer Wiener Parkgarage einen Raub begangen haben sollen. Der Schaden soll mehrere Tausend Euro betragen. Ein 17-Jähriger sitzt nach Angaben seines Anwalts Mirsad Musliu seit einer Woche im Grauen Haus. Details zum Tatvorwurf kommentiert der Verteidiger nicht. Die Polizei prüft derzeit die Hintergründe, mögliche Mittäter und Verbindungen zu den laufenden Ermittlungen. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.

(fd)

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