2 Tote nach Blitzeis!

Vorsicht vor glatten Straßen!

(15.01.2025) Schreckliche Ausmaße hat das Wetter auf den Straßen teilweise angenommen! Auf eisglatten Straßen heute im deutschen Freistaat Bayern mindestens zwei Menschen gestorben. Mehrere Autobahnen wurden gesperrt. Auf der A92 in Niederbayern starb ein Mann, der mit seinem Auto in einen querstehenden Lastwagen gekracht war. Auf der A3 bei Regensburg ereigneten sich mehrere Unfälle. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben. Der Deutsche Wetterdienst sprach von Blitzeis. Vor allem im Norden und Osten des Freistaats ereigneten sich viele Unfälle.

Straßen auch in Österreich betroffen

Der Winter zeigt sich aktuell von seiner intensivsten Seite in Österreich. Ab heute sorgt eine Kaltfront für erhebliche Schneefälle, die vor allem die Regionen entlang des Alpenhauptkamms betreffen. Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark stehen dabei im Fokus. Die Unwetterzentrale warnt vor schwierigen Verkehrsbedingungen.

Meteorologen melden Neuschneemengen von bis zu 15 Zentimetern. In Staulagen ist mit noch größeren Schneemengen zu rechnen. Die Schneefallgrenze variiert stark: Während im Osten Österreichs Schnee bis in die tiefsten Lagen fällt, liegt die Grenze im Westen bei etwa 700 Metern Seehöhe. Auch Wien bleibt von den Schneefällen nicht verschont – anders als beim Industrieschnee zum Jahreswechsel handelt es sich diesmal um echten Winterzauber. Bereits am Vormittag fallen erste Flocken, und in Heiligenstadt überrascht eine dünne Schneedecke die Wiener.

Für das südwestliche Niederösterreich, den Norden der Steiermark und Teile Oberösterreichs gilt eine gelbe Schneewarnung. Autofahrer müssen mit schwierigen Bedingungen rechnen. In höheren Lagen führen Nordwinde zu Schneeverwehungen, die Straßen- und Schienenverkehr erheblich beeinträchtigen können.

Nach dem heutigen Schneefall zeigt sich das Wetter ab Donnerstag freundlicher. Im Westen und Süden scheint bereits die Sonne, während sich in der Osthälfte Restwolken erst im Tagesverlauf auflösen. Trotz der Aufhellung bleiben die Temperaturen winterlich.

(fd)

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