259 Selfie-Tote - und immer Männer

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Warum sterben eigentlich fast nur Männer beim Selfie-Knipsen? Laut einer Studie sind zwischen 2011 und 2017 weltweit 259 Menschen beim Fotografieren von sich selbst ums Leben gekommen. Die Dunkelziffer dürfte aber wohl um ein vielfaches höher sein. Drei von vier Todesopfern sind übrigens männlich und zwischen 10 und 29 Jahren jung.

Psychologen wundert das nicht: Gerade junge Männer riskieren schnell mal zu viel, sagt Psychologe Enrique Grabl:
“Die Selfies müssen heute ja immer spektakulärer und riskanter sein. Sonst bekommt man ja nicht die gewünschten Likes. Und Männer neigen leider dazu, zu viel zu riskieren. Sie wollen besonders cool sein, sie wollen Mut zeigen und sie wollen natürlich besser als die anderen sein. Und dann passiert es.“

Medienpsychologe Peter Vitouch stimmt zu:
“Das ist wie beim Autofahren. Gerade junge Männer riskieren leider häufig zu viel. Und beim Selfie-Knipsen ist man dann in einer Art Tunnel und bekommt von der Umgebung nichts mehr mit. Man blendet die Gefahren einfach aus.“

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