Afrika: Mädchen bieten Sex für Binden an

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Ein Tabuthema ist am Samstag, 28. Mai großes Thema im Netz. Es ist Menstruationshygiene-Tag. Ein Anlass, auch auf jene Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, die den Komfort von Hygieneartikeln nicht haben.

Wie kann es sein, dass sich im Jahr 2016 immer noch junge Mädchen für Sex hergeben, um Geld für Binden zu verdienen?

Das passiert etwa immer noch in Afrika – dort werden Frauen während ihrer Tage noch immer quasi aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Denn Hygieneartikel sind Luxus, den sich nicht alle leisten können. Minderjährige Mädchen verkaufen deshalb sogar ihren Körper, sie prostituieren sich, nur um sich von diesem Geld die benötigten Binden kaufen zu können.

Das zeigen auch diese Videos:

Alte Klamotten als Ersatz für teure Binden – oder tagelang auf Sandtöpfen sitzen: Die Situation ist eigentlich unvorstellbar.

Der Menstruationscup-Hersteller Ruby Cup engagiert sich dabei sehr, für jeden gekauften Cup wird einer für afrikanische Frauen und Mädchen gespendet.

Cups können ihren Alltag extrem erleichtern – denn alles, was zum Gebrauch nötig ist, ist Wasser. Denn ein Cup hält bis zu 10 Jahre, muss im Idealfall nur alle 12 Stunden geleert werden, und ermöglicht den Frauen und Mädchen so eine diskrete Menstruation.

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