2x Heli-Bergung verweigert

Paar raubt Bergrettung Nerven

Ein spanisches Urlauberpaar dürfte der Bergrettung in Südtirol jetzt mächtig Nerven gekostet haben. Das Pärchen ist drei Tage lang in den Dolomiten festgesessen. Und zwar auf einer Tour, die laut Experten locker in einem Tag zu bewältigen wäre. Da die beiden aber nicht vorankommen, alarmiert die besorgte Mutter die Rettungskräfte. Zweimal rückt der Hubschrauber aus, das Paar schickt die Crew aber immer retour, da es den Gipfel unbedingt aus eigener Kraft erreichen will. Am dritten Tag geben die beiden auf und alarmieren dann selbst den Hubschrauber. Ihnen droht jetzt eine Rechnung von rund 10.000 Euro.

Das wäre in Österreich nicht anders, warnt Hermann Spiegl von der Bergrettung Tirol:
"Auch wenn die Hilfe verweigert wird, schicken wir dennoch eine Rechnung. Damit wir zumindest das Geld für den Einsatz bekommen. Der Frust für unsere Mannschaft ist dann eh schon genug."

Um horrende Kosten zu vermeiden, sollte man sich versichern, sagt Spiegl:
"Bei uns zahlt man 28 Euro pro Jahr, damit sind dann Einsatzkosten bis zu 25.000 Euro abgedeckt. Also das ist wirklich ein faires Angebot."

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