Dioxinskandal: Fast 5000 Bauernhöfe bleiben zu

Der Dioxinskandal wird für die Bauern in Deutschland zum Alptraum. 4700 Bauernhöfe bleiben vorerst zu und dürfen ihre Produkte nicht verkaufen, weil die Tiere vermutlich verseuchtes Futtermittel bekommen haben. Das bedeutet für die Bauern insgesamt Verluste von 40 bis 60 Millionen Euro pro Woche. Mittlerweile ist auch bekannt, dass die für die Verbreitung verantwortliche Firma bereits im März von verseuchten Proben wußte, und nicht wie bisher angenommen erst im Dezember. Damit könnte das Futtermittel noch weitere Kreise gezogen haben, so der Verbraucherschutzminister von Nordrheinwestfalen Johannes Remmel.

Jetzt werden Forderungen laut, Betriebe sollten nicht gleichzeitig Fette für Tierfutter und die Industrie produzieren dürfen.

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