Wien-Wahl: Politiker im KRONEHIT-Styling-Check

Von Kopf bis Fuß – KRONEHIT hat das Styling der fünf Spitzenkandidaten für die Wien-Wahl unter die Lupe genommen. Grobe Mode-Fauxpas haben sich die Politiker in diesem Wahlkampf zwar nicht geleistet, aber besser geht’s immer, sagen Experten.

Styling-Guru Barbara Thier über Bürgermeister Michael Häupl von der SPÖ: „Das Styling von Michael Häupl würde ich als klassisch-konservativ bezeichnen. Er ist immer im Anzug mit Hemd und Krawatte zu sehen, meistens in dezenten dunklen Farben. Es gibt schon Situationen, wo er etwas legerer auf die Menschen zugehen könnte, weil dann natürlich die Volksnähe deutlich mehr hervorkommen würde. Deshalb mein Tipp: Mehr er selbst, dann kommt er viel persönlicher rüber.“
Auch für die ÖVP-Spitzenkandidatin Christine Marek hat die Styling-Expertin einen Tipp: „Frau Marek setzt ähnlich wie Michael Häupl auf den klassisch-eleganten Look, wirkt dabei aber weniger konservativ. Durch die Brille, die sie trägt, wirkt sie ein bisschen streng. Also man könnte überlegen, ob man das gesamte Erscheinungsbild durch eine andere Brille, durch eine weichere Fassung oder längere Haare etwas persönlicher und weniger hart gestaltet“, so Thier.
FPÖ-Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache im Visier von Styling-Expertin Barbara Thier: „H.-C. Strache wirkt nicht, wie man sich einen typischen Politiker vorstellt. Er drückt mit seinem Styling den Willen zum Fortschritt aus. Strache spricht natürlich viele jungendliche Wähler an, aber auch die Mama zu Hause mit 50-65 Jahren stellt sich für ihre Tochter genau so einen Typen vor. Erfolgreich, sportlich, dynamisch – also das ist mit Sicherheit der perfekte Schwiegersohn. Stellt sich nur die Frage, ob nicht hin und wieder ein bisschen mehr Seriosität angesagt wäre.“

Barbara Thier über die Spitzenkandidatin der Grünen, Maria Vassilakou: „Ihr Styling drückt ihre politische Gesinnung aus. Sie wirkt natürlich und ihr Stil unterstützt ihren Typ sehr gut. Ein Manko ist allerdings ihre Frisur: Graue Meschen wirken grundsätzlich immer konservativ. Man könnte da mit etwas Farbe frischen Wind rein bringen. Grau ist immer etwas, das Menschen mit dem Alter in Verbindung bringen. Ich glaube nicht, dass das für ihre Anliegen, die sie näher bringen will, dann so von Vorteil ist.“
BZÖ-Spitzenkandidat Walter Sonnleitner im Styling-Check: „Bei ihm merkt man definitiv seine Erfahrung als Fernsehjournalist. Bei ihm ist mir noch nie ein farblicher Fauxpas aufgefallen. Er ist meiner Meinung nach auch eher der klassisch-elegante Typ, der sich für mein Empfinden sehr gut kleidet. Allerdings könnte auch Sonnleitner ein bisschen frischer Wind, etwa in Form von kräftigeren Farben, sicherlich gut tun“, so Styling-Expertin Barbara Thier.

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